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Seat Ibiza SC 30 Years – 30 Jahre Ibiza – Herzlichen Glückwunsch!

Am 27. April feierte SEAT den 30. Geburtstag seines Bestsellers Ibiza. Seit der Premiere im Jahr 1984 ist der Ibiza zu einer Ikone der Marke geworden – bis heute wurden weltweit rund fünf Millionen Exemplare verkauft. Zum Jubiläum legt SEAT ein attraktives Sondermodell auf: Der Ibiza SC 30 Years betont mit seinen zahlreichen Sonderausstattungen nicht nur den sportlichen Charakter und das junge, emotionale Design des Erfolgsmodells – er bietet darüber hinaus einen Preisvorteil in Höhe von 1.660 Euro gegenüber dem vergleichbaren Serienfahrzeug.

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Das dreitürige Sondermodell rollt auf 17 Zoll großen, schwarzen Leichtmetallrädern mit einer 215/40 R17 Bereifung. Ebenfalls in sportlichem schwarz gehalten sind die Außenspiegel-Cover sowie die Umrandung des Frontgrills. Serienmäßig ist Bi-Xenon-Licht mit Kurvenlicht, welches zusammen mit den Heckleuchten in LED-Technik die markante Form der Scheinwerfer auszeichnet. Für beste Sichtverhältnisse sind zudem Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion mit an Bord.

Das dynamische Exterieur setzt sich im Innenraum mit dem speziellen „30 Years“ Design fort: Dazu gehören beispielsweise Sportsitze vorne, Sitzmittelbahnen in Alcantara und beigefarbenen Nähte sowie Dachhimmel, Lenkrad und Schaltmanschette in schwarz. Auf den Fußmatten sowie dem Schlüsselcover prangt das Ibiza „30 Years“ Logo.

Der SEAT Ibiza SC 30 Years ist zudem das erste Fahrzeug der Baureihe, das mit einer Rückfahrkamera ausgestattet wird. Die Anzeige hierfür ist im Innenspiegel integriert. Darüber hinaus gehören eine Climatronic, ein Audiosystem sowie das SEAT Portable System zur Serienausstattung des Sondermodells.

Den SEAT Ibiza SC 30 Years gibt es in den Farben Balea Beige, Technik Grau und Emocion Rot. Zwei zugleich kraftvolle und effiziente Benziner stehen zur Auswahl: Der 1.4 16V (63 kW/85 PS) für 17.190,- Euro sowie der 1.2 TSI mit 77 kW / 105 PS, der 18.290,- Euro kostet. Das Sondermodell ist ab sofort bestellbar.

Meilenstein der Unternehmensgeschichte

Mit der Weltpremiere auf dem Pariser Automobilsalon 1984 setzte der Ibiza einen Meilenstein in der Unternehmenshistorie und markierte zugleich den Beginn einer Erfolgsstory: Dank des Bestsellers wuchs SEAT international – heute werden mehr als 80 Prozent des Umsatzes in über 75 Ländern außerhalb Spaniens erzielt. Zu den wichtigsten Absatzmärkten des Ibiza gehören neben Spanien auch Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Portugal und Mexiko.

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Das erste im Werk Martorell produzierte Modell

SEAT schloss die 1980er Jahre mit Produktions- und Verkaufsrekorden ab – und war zwischenzeitlich ein Tochterunternehmen des Volkswagen Konzerns geworden. Bis zum Jahr 1993 konzentrierten sich die Unternehmensaktivitäten in der Zona Franca in Barcelona. Der Erfolg der neuen Modelle sowie die Zugehörigkeit zu Volkswagen machten eine neuen Industriekomplex notwendig: Die zweite Generation des Ibiza ist das erste im neuen SEAT Werk Martorell gefertigte Fahrzeug. Die Produktionsstätte zählt auch heute zu den modernsten und flexibelsten in Europa. Im Oktober 2013 wurde Martorell für die Qualität und Effizienz seiner Produktionsprozesse mit dem „Automotive Lean Production Award“ ausgezeichnet.

Knapp 700 Ibiza Fahrzeuge werden an einem Arbeitstag auf der Produktionslinie Nr. 1 gefertigt, an der rund 1.600 Menschen arbeiten. Insgesamt betrachtet, sorgt SEAT direkt und indirekt für die Beschäftigung von zirka 70.000 Familien.

Design, junges Lebensgefühl und Sportlichkeit

Der SEAT Ibiza ist das erste vollständig in Eigenregie entwickelte Fahrzeug des Unternehmens. Das Design ist seit Anbeginn ein elementarer Bestandteil der Marken-DNA: Die vier Generationen des Ibiza tragen die Handschrift herausragender Automobil-Designer.

Für die erste Ibiza Generation (1984-1993) kooperierte SEAT mit Italdesign – dem Unternehmen des italienischen Designers Giorgio Giugiaro –, mit Karmann bei der Entwicklung der Karosserie und mit Porsche für die Technologie der „System Porsche“ Motoren.

Die zweite Generation (1993-2002) zeigte weitreichende ästhetische Veränderungen – auch sie hat Giugiaro geprägt. Die Linien waren runder und aerodynamischer geworden; Ausstattung und Technik lagen auf dem Niveau höherer Fahrzeugklassen.

Der italienische Designer Walter de’Silva, heute Design-Chef des Volkwagen Konzerns, zeichnet für die dritte Generation des Ibiza (2002-2008) verantwortlich. Der Fortschritt schlug sich neben der Fertigungsqualität auch im Motorenangebot und bei der Fahrdynamik nieder. De’Silva kreierte eine noch attraktivere, von Agilität geprägte Ästhetik. Zugleich war dieser Ibiza das erste SEAT Modell, bei dem das vom Centro Técnico Martorell entwickelte „Agil-Fahrwerk“ bei der gesamten Baureihe eingesetzt wurde.

Die aktuelle Ibiza Generation (seit 2008) wurde vom damaligen SEAT Design-Chef Luc Donckerwolke entworfen. Erstmals wird das „Arrow Design“ Konzept an der Fahrzeugfront realisiert: Das Ergebnis ist ein Ibiza mit einer signifikant sportlicheren Ausstrahlung als seine Vorgänger – dank markanter geometrischer Linien, die mit einer veränderten „Dynamic Line“ an der Fahrzeugseite kombiniert werden.

Die schnellste Version wird Rallye-Weltmeister

Der erste durch und durch sportliche Ibiza war der SXI mit einem 100 PS Motor – und damit Vorläufer der heutigen CUPRA und FR Versionen. 1996 stellte SEAT den Ibiza CUPRA vor, der mit seinem 2-Liter-Aggregat und 150 PS sowohl ausgezeichnete Fahrdynamik wie auch eine ausgeprägt sportliche Ausstrahlung bot. Die mit Spannung erwartete Produkteinführung feierte SEAT mit dem überzeugenden Triumph des SEAT Ibiza Kit Car in der 2-Liter-Klasse der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, der 1997 und 1998 wiederholt werden konnte. 2004 – zum 20. Geburtstag des Ibiza – brachte SEAT zwei weitere Sport Versionen – den FR und den CUPRA mit neuen Diesel Aggregaten.

Quelle: Seat Deutschland 2014